Nächstes Theaterstück 2019

Der ledige Hof

Das Anwesen der Agnes Bernhofer wird im Volksmund „der ledige Hof“ genannt, weil sich die junge verwaiste Bäuerin bisher nicht zur Heirat entschließen konnte. Nach dem Tod ihrer Eltern wurde der Hof vom Vetter Humbauer verwaltet. Seit ihrer Volljährigkeit bewirtschaftet Agnes nun ihren Hof selbständig, aber immer noch alleine. Vetter Humbauer würde Agnes gern seinen Sohn Dammerl als Bauer aufschwatzen, doch an Dammerl hat Agnes keinerlei Interesse. Die Lage änert sich völlig, als ein neuer Großknecht namens Leonhard Trübner eingestellt wird, in den sich die Bäuerin im Handumdrehen verliebt und den sie beim Erntetanz ihrem Gesinde – voran der alte Knecht Matthias und die Hauserin Kreszenz – als Verlobten vorstellt. In diese frohe Stimmung platzt ein Brief der Kleinhäuslerin Kammleitner aus Röhrmoos, wo Leonhard Trübner früher im Dienst war. Die Kammleitnerin beschuldigt den Großknecht, der Vater eines ledigen Kindes ihrer Tochter Theres zu sein und ersucht den örtlichen Pfarrer Segner um Eintreibung von Alimenten bei Leonhard Trübner. Als Agnes Bernhofer dies erfährt, lässt sie die Kammleitnerin samt ihrer Tochter Theres aus Röhrmoos mit der Kutsche holen. Letztendlich bestätigt die Kammleitnerin den Brief. Agnes entschließt sich in ihrer enttäuschten Liebe Leonhard zu entlassen. Doch dann macht Theres ein überraschendes Geständnis, so dass aus dem „Ledigen Hof“ doch noch ein „Glückseliger Hof“ wird.

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